29. März 2026
Durch die Sichtung der Bauunterlagen im Bundesarchiv konnten wir mehr über die Pläne der Organisation Todt im Auftrag des Mineralölsicherungsplans in der Region erfahren.
Am Bahnhof in Königstein kamen die KZ-Häftlinge an, nachdem sie dorthin deportiert worden waren. Später wurden sie von dort in andere Lager weitertransportiert. Von wo aus und auf welchem Weg die als nicht mehr arbeitsfähig eingestuften Häftlinge überstellt wurden, ist uns nach wie vor unbekannt.
Der Bahnhof in Rathen sollte um- und ausgebaut werden. Geplant war die Errichtung eines Verladebahnhofs mit der dafür notwendigen Infrastruktur. Vorgesehen waren mehrere Gleise sowie Einrichtungen zum Be- und Entladen. Die Gleise sollten nahe an den geplanten Standort der Hydrieranlagen heranführen, sodass die Endprodukte möglichst schnell abtransportiert werden konnten.
Darüber hinaus war der Bau eines Tunnels vorgesehen, der durch das Felsmassiv nach Nordwesten führen und bei Obervogelgesang wieder auf die Hauptstrecke treffen sollte